Das stille Kind, oder: wenn Kinder nicht „gesehen“ werden.

Wenn wir an Traumatisierungen denken, so fallen uns zumeist physische Gewalterfahrungen wie schwere Unfälle, sexueller Missbrauch, Schläge, Katastrophen oder Verbrechen ein. Das, was wir aus der Zeitung kennen, das, was uns erschüttert.

Es gibt jedoch auch andere Formen der Traumatisierung. Kinder, die mit ihrer seelischen und körperlichen Plastizität auf unsere Fürsorge angewiesen sind, können auch dadurch nachhaltig verletzt werden, dass sie konsequent und dauernd „nicht gesehen“ werden. Sie ziehen sich dann in sich selbst zurück und werden „still“, zeigen sich nicht mehr.

Dafür die Sinne zu schärfen, ist mein Anliegen für diesen Fachtag, der mit interaktiven Methoden die Erfahrungen der Teilnehmer nutzen will, um für den pädagogischen Alltag sensibler auf diese Arten des traumatischen Erlebens reagieren zu können.

Leitung: Ingrid Wild-Lüffe, Dipl.Psychologin und Dipl.Pädagogin mit eigener Praxis, Vorstandsmitglied des Traumahilfezentrums München THZM e.V., Vorstandsmitglied in der DeGPT, Leitung der Fortbildungsakademie des Traumahilfezentrums München e.V.

Kosten:                      75,00 € (Mitglieder 60,00 €)

Auf Wunsch gibt es für Teilnehmer einen Mittagstisch (5,00 €)

Termin: Mi. 21.11.2018, 09.30 – 17.00 Uhr in Allershausen,

Evangelisches Gemeindezentrum, Albert-Schweitzer-Str. 1 (neben der Lernpraxis)

 

Anmeldung päd. Fachtag_Das stille Kind, oder wenn Kinder nicht gesehen werden